Datum: 15. August 2025 um 12:18 Uhr
Alarmierungsart: Vollalarm
Dauer: 6 Stunden 12 Minuten
Einsatzart: Feuer > Feuer Groß
Einsatzort: Hauptstraße, Wasbek
Einsatzleiter: Dennis Brandt
Mannschaftsstärke: 17
Einheiten und Fahrzeuge:
- Feuerwehr Arpsdorf: TSF-W 31-41-01
- Feuerwehr Ehndorf: TSF-W 31-42-07
- Feuerwehr Hohenwestedt
- Feuerwehr Padenstedt: LF 10 31-46-08, LF 8/6 31-44-08, MTW 31-18-08
- Feuerwehr Wasbek: LF 10/6 31-44-09, MZF 31-14-09, TLF 16/24 Tr 31-20-09
Einsatzbericht:
Ein Brand in einem Werkstattschuppen in der Hauptstraße in Wasbek hielt uns länger in Atem als anfänglich vermutet war. Aufgrund des Stichwortes Feuer im Einfamilienhaus wurden zusätzlich die Feuerwehren Arpsdorf, Ehndorf, Padenstedt, Aukrug-Innien, Aukrug-Bünzen und die Drehleiter der Feuerwehr Hohenwestedt alarmiert.
Als die ersten Kräfte vor Ort eintrafen stand der Schuppen mit mehreren Fahrzeugen bereits in Vollbrand und drohte auf ein kleines Einfamilienhaus überzugreifen. Unter schwerem Atemschutz und mit massivem Wassereinsatz konnte der Brand allerdings schnell eingedämmt und das Haus gerettet werden.
Während des Löscheinsatzes entdeckte der Atemschutztrupp jedoch zwei Gasflaschen im Schuppen und meldete dies direkt der Einsatzleitung. Schnell konnten die Gasflaschen als Sauerstoff und Acetylen ausgemacht werden. Da Acetylen stark auf Wärme reagiert und die Reaktion auch nachhaltig ohne weitere äußere Wärmeeinwirkung zur Umsetzung neigt, mussten die anliegenden Häuser evakuiert und der gesamte Bereich weiträumig abgesichert werden. Zwischenzeitlich wurde die Flasche in ein provisorisches Wasserbecken verbracht um die Gefahr der Umsetzung zu mindern.
Die Einsatzleitung, sowie Bürgermeister und Polizei beratschlagten im weiteren Verlauf, wie die Lage weiter gehändelt werden kann. Die deutschlandweit einzige Firma zur sicheren Bergung konnte frühestens innerhalb von 3 Tagen vor Ort sein und unterstützen. Daraufhin wurde entschieden, das Wasserbecken mittels Sandsäcken und Schuttgütern zu umbauen, die eine etwaige Explosion abmildern sollten. Der Bereich der Hauptstraße wurde bis zur Abholung abgesperrt und durfte nicht betreten werden.
Der Einsatz konnte um 18.30 Uhr nach Rund sechs Stunden beendet werden.






